14. November 2009: Die Gedankenwelt des Hermann Nitsch


Im Bild v.l.n.r.: Gerda Schaffelhofer, Barbara Sternthal, Hermann Nitsch, Dagmar Kunert, Michael Fleischhacker

Die Präsentation des Buches „DAS SEIN – zur theorie des orgien mysterien theaters“ von Hermann Nitsch zeigte es deutlich: Das Opus Magnum in 3 Bänden mit rund 1300 Seiten bildet nicht nur den philosophischen Unterbau seiner Kunst. Es ist auch eine Art Lebenswerk.

Der 14. November stand im Museumszentrum Mistelbach ganz im Zeichen des Schaffens des Ausnahmekünstlers Hermann Nitsch. Neben Styria-Vorstand Dr. Horst Pirker durfte MZM-Geschäftsführerin Mag. Dagmar Kunert 200 interessierte Gäste im Hermann Nitsch-Museum begrüßen. Sie alle tauchten für einen Abend in die Gedankenwelt des Hermann Nitsch ein.

Mit „Presse“-Chefredakteur Michael Fleischhacker führte der Künstler ein launiges und durchaus auch provokantes Gespräch über Religion, Philosophie, Kunst und Wissenschaft. Die Lektorin Dr. Barbara Sternthal sprach mit ihm über die intensive, jahrelange gemeinsame Arbeit am Buch, aus dem Hermann Nitsch eine wesentliche Stelle vorlas und damit das Publikum erneut fesselte.

Großen Zuspruch bei den Gästen fand auch der im Anschluss gezeigte Film „HN – Hermann Nitsch Dokumentarfilm“ . Die Regisseurin Daniela Ambrosoli gibt darin einen tiefen Einblick in das Leben und Schaffen des Hermann Nitsch. So klang der Abend im Zeichen des Lebenswerks eines außergewöhnlichen Menschen aus, der für viele zu den gebildetsten Künstlern unserer Zeit zählt.

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